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16.06.2016 unsere handgemachte Traumhochzeit

Franzi1986

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28 Mai 2015
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#1
Nun nähern sich langsam die Flitterwochen und ich komme dazu ein bisschen von unserer Hochzeit zu berichten.

Wir haben am Donnerstag geheiratet. Am Freitag vorher ging es zum Friseur um blonde Strähnchen ins Haar zu kriegen. In den verbleibenden Tagen wurde zuende gebastelt, eingekauft, Einkäufe und Sachen von unseren Wohnungen zur Location transportiert.

Am Mittwoch wurde die Location geputzt, die frischen Lebensmittel eingekauft und die Location geputzt und dekoriert. Auch die Blumen wurden vom Markt abgeholt.

In der Nacht vor dem großen Tag konnten wir kaum schlafen.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh zur Location. Die letze Deko (Ballons u.a.) wurde angebracht. Lebensgefährtin von Schwiegervater schnippelte den Salat. Schwiegervater war zu der Zeit leider im Krankenhaus und hatte ihr den Schlüssel zu einem Auto gegeben, dass unser Brautauto sein sollte. Leider sprang der Wagen an diesem Morgen nicht an :( Sie kam also mit einem anderen Auto, das optisch aber nicht als Brautauto ging.
Zum Glück rief mein Vater 2h vor dem Treffen vor dem Standesamt an und meinte er wäre schon da. Ich sagte ihm also, dass er zur Location kommen sollte. Während ich mich umzog und von einer (besonders seit diesem Tag) guten Freundin gestylt und frisiert wurde, kam mein Vater mit einem chicen schwarzen Wagen an. Der wurde dann von meiner Frau direkt als Brautauto beschlagnahmt. :D
Kurz bevor es zum Standesamt ging und auch auf dem Weg dort hin lagen die Nerven so blank, dass wir die Brautsträuße auf dem Tisch in der Location vergaßen. Zum Glück hatte mein Vater einen großen Strauß roter Rosen dabei (die ich eigentlich erst nach der Trauung bekommen sollte). Ich hatte also einen Brautstrauß. Kurz vor der Trauung kam der Chef von Schwiegervater im Standesamt an und übergab uns mit Wünschen zwei weitere rote Rosen. Meine Frau hatte also auch ihre Blumen.

Dei Standesbeamte war sehr freundlich und die Trauung trotz der knappen Zeit von ca. 15 Minuten wunderschön. Vor der Frage gab es einen kleinen aber schönen Text zum Ja-Wort. Dann wurde die Frage gestellt und natürlich mit zwei strahlenden "Ja!" beantwortet. Im Anschluss konnten uns die Familien und Freunde gratulieren, bevor es mit den Formalitäten weiter ging. Die erste Unterschrift mit neuem Namen war schon sehr aufregend!

Nach der Zeremonie stand meine Berufsschulklasse vor der Tür und empfing uns mit Jubel und Rosenblättern. Nachdem wir auch dort von allen beglückwünscht wurden (bei meinen Lehrerinnen mit dem einen oder anderen Tränchen :shamefullyembarrased:) ging es zum Fotoshooting auf die gegenüberliegende Grünfläche. Das Wetter beglückte uns mit strahlendem Sonnenschein.

Dann war die Kutsche bereit. Winkend wurden wir verabschiedet. Mein Vater und unsere Freundin, Schneiderin und Fotografin (in einer Person) fuhren mit dem Auto voraus und wiesen der kutsche den Weg. Es ging durch ruhige und schöne Straßen. Überall bejubelten und winkten uns völlig fremde Menschen. Es war wunderbar! Die beiden weißen Pferde waren mutter und Tochter und meisterten alles mit Bravur.


FORTSETZUNG FOLGT