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Ich heirate meinen Schatz, weil...

Jessie

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#1
Hallo ihr Lieben,

Bei all der Planerei und dem Vorbereitungswahn, dem Stress den "perfekten" Tag zu organisieren, zwischen Brautkleidern, Einladungskarten entwerfen, erstellen, verschicken, Kirchenheften, Standesamtprogramm, Sektempfang kann man leicht den Ueberblick verlieren, worum es an diesem Tag geht.

Ich hatte gestern einen leichten Traenenanfall und mein Schatz meinte "Ja, der Tag ist wichtig, und die Feier auch. Aber fuer mich ist es viel wichtiger, was danach kommt und was dieser Tag fuer uns bedeutet."

Ich bin in mich gegangen. Viele dieser Hochzeitszeitschriften schreiben ueber den Tag, und was "Man" machen muss, damit der Tag "Perfekt" wird. Also habe ich mich entschlossen, mir immer wieder mal vor Augen zu halten, warum ich "ja" gesagt habe. Warum wir dieses Fest feiern. Ich denke, so behalte ich die Perspektive, wenn das Blau der Krawatte nicht unbedingt das Blau der Schleifen ist (ich hoffe, dieses pedantische Benehmen kann ich in meiner neuen Abteilung austoben...:00008356:)

Moechte keinen belehren (bitte nicht falsch verstehen). Nur wenn vielleicht Euer Schatz nicht gleich so mitzieht, liegt es vielleicht auch daran, dass sein Focus auf dem Danach liegt, er feiern moechte, aber so schnell wie moeglich, Euch seine Frau zu nennen. :D

Ich mache mal den Anfang:
* Er gibt mir Kraft
* Er haelt zu mir
* Er ist geduldig und bescheiden
* Er ruht in sich
* Er hat mich lieb so wie ich bin
* Er laesst mich
* Er gibt mir Mut, mein und unser Leben so zu gestalten wie wir es wollen
 

isasterne

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#2
Weil er mein bester Freund ist und mich vorbehaltlos so nimmt wie ich bin.In guten wie in schlechten Tagen...:D.Wir sind zusammen eins!
 
R

Ruethli88

Guest
#3
Ich habe "Ja" gesagt, weil

er mich akzeptiert und liebt so wie ich bin,
er mit all meinen Gefühlslagen umgehen kann,
er mein bester Freund ist und mich zum lachen bringt,
er realistisch und doch romantisch ist,
er immer zu mir hält und mir duch alle schwierigen Situationen hindurch hilft,
ich bei ihm immer an erste Stelle stehe,
er mich versteht und mir für alle Lebenslagen Kraft gibt,
er mein größter Fan, aber auch mein größter Kritiker ist und mich deswegen antreibt
wir immer ehrlich zueinander sein können
und...einfach weil wir uns von Herzen lieben :)
 

sn4ever

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#4
Last edited by a moderator:

shalun

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#6
Ich habe folgende Gedankenimpulse von meinem Prister erhalten:

- Seit wann kennt ihr euch und wie habt ihr euch kennengelernt?
- Was sind deine Stärken oder was meinst Du, mag dein Partner an dir?
- Woran freut ihr euch am meisten, was tust Du gern (allein oder gemeinsam)?
- Welche Rolle spielt für dich deine Arbeit im Leben?
- Wie hat dich deine Familie geprägt?
- Was sind eure persönlichen und gemeinsamen Visionen?
- Was ist das einmalige und besondere an eurem Leben?
- Welche "Grundsätze" prägen euren Alltag?

Finde ich so zur Vorbereitung auf die Hochzeit und eigentlich auf die Ehe selbst ganz gut. Heutzutage ist man ja schon vorher "verheiratet", man wohnt zusammen, man entwickelt sich zusammen, aber die Bedeutung von einer Ehe geht irgendwie verloren, man sieht dies auch in den Statistiken, mehr als 50% der Ehen werden geschieden! Jede zweite hier im Forum wird nicht bis zumende des Lebens mit dem gleichen Mann verheiratet bleiben! Das mag man sich ja kaum vorstellen. Ich finde diese grundsätzlichen Fragen sollen vorher tatsächlich überlegt werden.
 

Jessie

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#7
Solche Fragen sind ein guter Denkanstoss. Das finde ich auch.
Meine Mutter hat sich nach ueber 30 Jahren scheiden lassen - und das war gut so. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Mein Schatz und ich reden viel miteinander, und es ist uns schon wichtig, dass wir uns in unseren Werten aehneln. Aber das war irgendwie schon von Anfang an klar...
 

BieneMaja

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#8
Ich hab den Thread hier gerade beim Durchstöbern gefunden.

Ich kann mich ruethli nur anschließen:

Ich habe "Ja" gesagt, weil

er mich akzeptiert und liebt so wie ich bin,
er mit all meinen Gefühlslagen umgehen kann,
er mein bester Freund ist und mich zum lachen bringt,
er realistisch und doch romantisch ist,
er immer zu mir hält und mir duch alle schwierigen Situationen hindurch hilft,
ich bei ihm immer an erste Stelle stehe,
er mich versteht und mir für alle Lebenslagen Kraft gibt,
er mein größter Fan, aber auch mein größter Kritiker ist und mich deswegen antreibt
wir immer ehrlich zueinander sein können
und...einfach weil wir uns von Herzen lieben :)
Aber was ich auch noch sagen wollte und deswegen hier poste: Jessie hat da was sehr Wahres geschrieben, was wir alle nicht aus den Augen verlieren dürfen: bei all dem Gerede über den "schönsten Tag" - was kommt danach? Nur noch schlechtere Tage? Ich habe mich auch mit meinem Schatz unterhalten. Für mich/uns ist es einer meiner/unserer schönsten Tage, aber eben genauso gestellt, wie der Tag unserer Verlobung (man, das war soooo romantisch) oder es die Geburten unserer Kinder sein werden. Vielleicht auch so wie jeder Hochzeitstag und annähernd auch so wie viele Tage in unserem kommenden gemeinsamen Leben: wir wollen einfach glücklich zusammen sein - in guten wie in schlechten Zeiten.
Deshalb bemühe ich mich natürlich sehr um die Hochzeitsvorbereitungen, dass alles paerfekt sein sollte, aber es ist eben nicht der schönste Tag im Leben, auf den wir zusteuern, sondern einer der schönsten Tage im Leben. :)

Herzliche Grüße, Janette